Aktion „aufdringlich“ sichtbar leise lauter werden – täglich um 11.00 Uhr
– Einleitung –

Ihr Lieben.

Tatsächlich wird die Unzufriedenheit sicht- und hörbar größer. Die Nervosität wächst. Deshalb bitten wir um eure Aufmerksamkeit. Am Schluss entscheidet ihr selbst, ob ihr mitmachen wollt oder nicht. Immerhin geht es um nichts anderes als um eure Existenzgrundlage.

 

Seit Anfang November ist Stillstand in der Gastronomie und im Hotelgewerbe, seit Mitte Dezember im Handel und bei Dienstleistern, wie Friseure etc. Das bedeutet totaler Ausfall inzwischen seit 3 Monaten für die Allermeisten. Wie lange dieses leise Sterben noch gehen soll, ist aktuell nicht absehbar. Obwohl Jens Spahn noch im August/September verkündet hat, dass man mit dem damaligen Wissen den Handel und die Dienstleister nicht mehr schließen muss, hat man sie trotzdem wieder geschlossen.

Allesamt haben die auferlegten Maßnahmen zum Schutz der Kunden und Gäste sehr erfolgreich auf eigene Kosten erfüllt. Leider haben diese Maßnahmen den 2. Lockdown auch nicht verhindert.

Die Entscheidung der Regierenden bedeutet für jeden einzelnen betroffenen Unternehmer, sich dem leisen Unternehmens-Sterben aus Solidarität anzuschließen. Doch ist man gegenüber den Unternehmen solidarisch? Keineswegs, denn noch nicht einmal die zugesagten Hilfen fließen kaum oder gar nicht. Auch die hunderttausenden Unternehmer und die Millionen Beschäftigen haben Solidarität verdient und das jetzt, bevor es zu spät ist. Über den dann entstehenden volkswirtschaftlichen Totalschaden möchte ich gar nicht nachdenken und schreiben, wenn das so weiter geht.

Es muss jetzt ein deutliches Zeichen gesetzt werden. Bundesweit, täglich, sichtbar, auffällig und somit medienwirksam und dadurch laut. Denn nur wenn die Medien aus allen Ecken im Land darüber berichten, wird die Aufmerksamkeit auch bei den Regierenden größer.

Es gab bereits viele Bemühungen. Brandbriefe wurden geschrieben, der ein oder andere Verband hat bei den Regierenden angeklopft. Leider war bisher alles vergebene Liebesmühe, denn die Regierenden „reagieren“ im Grunde überhaupt nicht und ziehen ihr Ding durch, als würde sie das nichts angehen. Versprochene Hilfen können zwar inzwischen beantragt werden, doch ist das zu wenig um die Krise zu überleben. Hinzu kommt das Fehlen des Impfstoffes und mit den kommenden Mutationen sieht alles auch nicht nach einem nahenden Ende aus. Das konnte man auch während des RTL Interviews mit der Kanzlerin deutlich heraushören. Sie sprach von Licht am Ende eines noch ganz langen Tunnels und sprach vor allem die Mutationen mehrfach an. Alles spricht also eher nach der 3. 4. und 5. Welle mit entsprechend weiteren Lockdowns. Was das bedeutet, wissen wir wahrscheinlich alle.

Keine Frage, Corona ist für den ein oder anderen durchaus sehr gefährlich. Menschen können daran schwer erkranken und auch sterben. Deshalb kann die Aktion „aufdringlich“ selbstverständlich nur regelkonform durchgeführt werden. Die sogenannten „AHA Regeln“ müssen Standard sein, ebenso wie die Anzahl der Personen. Haltet euch an die Vorschriften der jeweiligen Landesregierungen bezüglich der Corona Verordnung.

Kurzbeschreibung und Ziel der Aktion:

Das Ziel der Aktion ist die Beendigung des Lockdowns für alle geschlossenen Betriebe und die Verhinderung weiterer, oder aber die Zahlung vernünftiger Hilfen. Ein Anteil fixer Kosten reicht nicht aus, wenn man 3 Monate oder mehr nicht öffnen darf und sonst keine Einnahmen hat. Was ist mit Lebensunterhaltungskosten, Mietkosten der Wohnung, Krankenkasse etc.?

Es geht darum, dass sich ALLE INHABER, gerne auch mit den Beschäftigten, vor dem Geschäft mit einem Rollup-Display und Flyer bewaffnet, zeigen. (Entsprechende Verordnungen des Landes beachten, bzgl. Anzahl der Menschen / Abstand / Maske) Das sollte täglich einmal, besser zweimal für jeweils mindestens 30 bis max. 60 Minuten geschehen. Ein verbindlicher bundesweiter Termin ist vormittags um 11.00 Uhr. Die Aktion muss bundesweit einmal am Tag zur gleichen Zeit starten, 6 Tage die Woche, also auch am Samstag. Nur so bringt es effektiv Aufmerksamkeit.

Sicherlich macht es auch Sinn, diese Aktion, natürlich immer nach den gültigen Verordnungen, also Abstand, Maske etc. z.B. auf dem Marktplatz, Rathausplatz etc. durchzuführen. Bitte das aber vorher mit dem Rathaus abstimmen.

Die Flyer sind für Passanten. Es gibt viele Menschen, die eher gegen eine Öffnung sind. Das sind aber i.d.R. Menschen, die ihr Gehalt auf jeden Fall jeden Monat uneingeschränkt bekommen und somit keine Verlustängste haben. Doch diese wissen natürlich nicht wirklich über euch Bescheid, vor allem nicht über die große Anzahl an Menschen, die betroffen sind. Solidarität kann erst dann kommen, wenn der Mensch die Not von Millionen erkannt hat.

Die Voraussetzung/Bewaffnung/Organisation/Bereitstellung Motive/Flyer 😉 :

Voraussetzung:
Der Wille zum Überleben / ein ganz klein wenig Mut / minimaler finanzieller Einsatz, siehe Bewaffnung

Bewaffnung:
Maske, Rollup Display, Flyer, DIN A1 Plakate, für Kundenstopper und Schaufenster. Die entsprechenden Druckdaten und Layouts stellen wir euch kostenlos zur Nutzung, nur für die Aktion „aufdringlich“, zur Verfügung. Diese Aktion ist eine Non Profit Kampagne. Die Aktion, die Daten, Layouts, Text, Website etc. unterliegen aber dennoch dem Urheberrecht und dürfen nicht anderweitig genutzt oder verwendet werden. (*Weiteres hierzu auf dem Handzettel für die Aktion.) Die einzigen Kosten die für euch entstehen, sind nur Druckkosten. In Summe sind das je nach Anbieter zwischen 60,– / 120,– Euro. Um Kosten zu sparen, könnt ihr Sammelbestellungen machen. Zur weiteren Bewaffnung gibt es Material für social Media. Macht selbst auch Bilder vom Laden, von der Straße, von euch in Aktion etc. Hashtag: #LeiseLauterWerden

Was sicher auch Sinn für die Akzeptanz eures Tuns macht, ist ein Megaphone. Es ist aber wichtig, sich dafür eine Genehmigung einzuholen. Wenn ihr das also wollt, könnt Ihr so den Inhalt der gesamten Aktion per gesprochenes Wort wiedergeben. Das darf ABER NUR DEN INHALT dieser Kampagne, also Zahlen, Daten Fakten einschließen. Definitiv nicht erlaubt sind persönlichen Ansichten, auch keine sogenannten Verschwörungstheorien, u.s.w..

Organisation: Ihr findet alles im Downloadbereich auf der Website.

WICHTIG: Für die Aktion „aufdringlich“ sind nur die Layouts gültig, die ihr auf der Website www.aufdringlich.eu im Downloadbereich findet. Alle anderen Layouts sind für die Aktion nicht zugelassen und wir distanzieren uns schon jetzt davon.

Wir wünschen gutes Gelingen und einen super Start. Hashtag: #LeiseLauterWerden

Also, gleich loslegen und alles Wichtige downloaden: